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Wertelisten

Wertelisten speisen die Auswahlfelder der Formulare — Objekttyp, Verzeichnungsstufe, Akteurstyp, Schlagwort-Typ, Zugangsbestimmungen und weitere. Einsehbar sind sie in der Anwendung unter Hilfe → Wertelisten; das ist zugleich die verlässlichste Auskunft darüber, was im eigenen Archiv gilt.

Aufbau

Jede Werteliste ist eine Taxonomie mit Einträgen. Ein Eintrag hat einen technischen Namen, der fest bleibt, und eine Beschriftung je Sprache, die frei ist. Beim Erschliessen wird die Beschriftung angezeigt, gespeichert wird der Eintrag.

Daraus folgt das Wichtigste im Umgang mit Wertelisten:

Umbenennen ist harmlos, Löschen nicht

Die Beschriftung eines Eintrags lässt sich jederzeit ändern — bestehende Datensätze zeigen danach einfach den neuen Text. Wird ein Eintrag dagegen entfernt, verlieren die Datensätze, die ihn verwenden, ihren Wert.

Erweiterbar oder fest

Nicht jede Werteliste darf ergänzt werden. Der Unterschied ist gewollt:

Werteliste Ergänzbar?
Schlagwort-Typ, Ortstyp, Objekttyp ja — jedes Archiv nach eigenem Bedarf
Verzeichnungsstufe nein — sie folgt ISAD(G), und Anton rechnet mit ihr
Akteurstyp nein — Person, Familie, Körperschaft, Abteilung, Gruppe, Software sind im Code verankert

Bei den festen Listen sind die Beschriftungen trotzdem frei übersetzbar. Ein Archiv kann «Körperschaft» also «Organisation» nennen — nur die Liste selbst nicht erweitern.

Pflege

Wertelisten werden unter Admin → Wertelisten bearbeitet. Die Verzeichnungs­stufen und andere systemnahe Listen sind Superusern vorbehalten; bei Anton as a Service ist dafür k & r zuständig.

Welche Werteliste ein Auswahlfeld speist, legt das Formular fest — dieselbe Felddefinition kann in verschiedenen Formularen auf verschiedene Listen zeigen.

Schutzfristen

Die Zugangsbestimmungen sind eine Werteliste mit einer Besonderheit: An ihren Einträgen hängen Fristen in Jahren. Sie werden deshalb getrennt gepflegt — siehe Schutzfristen.