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Korrespondenzen

Die Korrespondenzansicht bündelt Briefe zu Briefwechseln: Sie zeigt, wer mit wem korrespondiert hat, wie viele Briefe erhalten sind und über welchen Zeitraum. Von dort lässt sich der Briefwechsel chronologisch durchblättern — vor und zurück bleibt dabei innerhalb desselben Briefwechsels.

Die Ansicht liegt unter /correspondences. Sie ist nicht in der Navigation verlinkt; Archive, die sie nutzen, hängen sie selbst ins Menü.

Ein Briefwechsel entsteht von selbst

Es gibt nichts anzuklicken und nichts anzulegen. Anton leitet die Briefwechsel automatisch aus den Ereignissen ab:

Trägt eine Verzeichnungseinheit ein Ereignis Entstehungszeitraum mit Akteur:in A und ein Ereignis Empfang mit Akteur:in B, so gilt sie als Brief von A an B.

Die absendende Person wird also als Akteur:in des Entstehungs-Ereignisses erfasst, die empfangende Person als Akteur:in des Empfangs-Ereignisses. Sobald genügend solche Paare vorliegen, erscheint der Briefwechsel in der Liste. Umgekehrt gilt: Wer die Ansicht nutzen will, muss beim Erschliessen konsequent beide Ereignisse setzen — ein Brief, dem das Empfangs-Ereignis fehlt, taucht nirgends auf.

Die Verzeichnungsstufe spielt keine Rolle.

Mindestzahl an Briefen

Ein Akteurspaar erscheint erst ab einer Mindestzahl von Briefen — im Standard fünf. Vereinzelte Briefe bleiben also aussen vor. Die Schwelle ist pro Archiv einstellbar, aber im Admin-Bereich nicht änderbar; bei Anton as a Service ist dafür k & r zuständig.

Für wen sich das lohnt

Die Ansicht richtet sich an Archive mit Briefbeständen — Nachlässe, Sammlungen von Gelehrtenkorrespondenz. Sie ist auf jeder Installation vorhanden, bleibt aber leer, solange nicht in dieser Systematik erschlossen wird. Für ein Archiv ohne Briefe hat sie keinen Nutzen.