Kommentare¶
Kommentare sind interne Arbeitsnotizen an einer Verzeichnungseinheit — für alles, was zum Datensatz gehört, aber keine Erschliessungsinformation ist: «Die Person auf dem Foto ist vermutlich Hans Meier», «Die Datierung stimmt nicht», «Bildausschnitt prüfen».
Wie damit gearbeitet wird, beschreibt Kommentare — diese Seite behandelt die Einrichtung.
Kommentar oder Textfeld?¶
Beides sind Textbereiche am Datensatz, und sie erfüllen verschiedene Zwecke.
| Textfeld | Kommentar | |
|---|---|---|
| Teil der Erschliessung | ja | nein |
| im Objektformular bearbeitbar | ja | nein, eigener Bereich |
| Verfasser:in und Datum | nein | ja |
| Status offen/erledigt | nein | ja |
| in Exporten | je nach Feld | nie |
| im Volltext auffindbar | ja | nein |
Faustregel: Was jemand von aussen über Ihr Archiv erfahren soll, ist ein Textfeld. Was Ihre Mitarbeitenden untereinander festhalten oder noch abarbeiten müssen, ist ein Kommentar.
Einschalten¶
Kommentare sind ausgeschaltet, solange Sie nichts tun. Nach einem Update ändert sich in Ihrem Archiv nichts.
Es gibt dafür eine einzige Einstellung. Unter Administration → Einstellungen:
| Einstellung | Werte | Vorgabe |
|---|---|---|
comments_min_role |
leer, user, user_intern, loan_admin, editor, admin |
leer |
Leer heisst aus. Kein Kommentarbereich, keine Arbeitsliste, nichts zu sehen. Sobald Sie eine Rolle eintragen, sind Kommentare eingeschaltet — und die eingetragene Rolle ist zugleich die niedrigste, die schreiben darf.
Ein unbekannter Wert (Tippfehler) gilt als leer, also als ausgeschaltet. Anton rät hier nicht auf die freizügigere Seite.
Das Feld ist bereits im Formular
Beim Update auf v0.86 legt Anton das Feld «Kommentare» an und stellt es ans Ende Ihres internen Detailformulars. Solange die Einstellung leer ist, zeichnet es nichts — Sie sehen also nichts, bis Sie es wollen.
Wo der Bereich steht, bestimmen weiterhin Sie: im Formular-Editor lässt er sich verschieben, in weitere Formulare aufnehmen oder ganz entfernen. Haben Sie ihn einmal verschoben oder entfernt, rührt ein späteres Update die Platzierung nicht mehr an.
Wer sieht was¶
| Rolle | sieht | schreibt | abhaken | Arbeitsliste |
|---|---|---|---|---|
| nicht angemeldet | – | – | – | – |
user (extern) |
nur eigene | ab Mindestrolle | – | – |
user_intern, loan_admin, editor |
alle | ab Mindestrolle | ja | ja |
admin |
alle | ja | ja | ja |
Eigene Kommentare darf jede Person ändern und löschen, fremde nur die Administration.
Die Vorgabe lässt externe Beiträge zu
Mit comments_min_role = user darf jede angemeldete Person einen
Hinweis hinterlassen — der Fall «Auf diesem Foto ist mein Grossvater».
Solche Personen sehen ausschliesslich ihre eigenen Beiträge, nie die
Ihres Teams, und können nichts abhaken.
Wollen Sie das nicht, setzen Sie die Mindestrolle auf user_intern. Dann
bleiben Kommentare vollständig unter Ihren Mitarbeitenden.
Nicht angemeldete Besucher:innen können unter keinen Umständen kommentieren oder Kommentare sehen.
Missbrauchsschutz¶
Weil auch externe Personen schreiben können, gilt:
- Reiner Text. Kein Markdown, kein HTML — anders als bei Textfeldern.
- Höchstens 5000 Zeichen pro Kommentar.
- Höchstens 20 Kommentare pro Konto und Stunde.
- In der Arbeitsliste steht bei jedem Eintrag die Rolle der verfassenden Person, so ist ein externer Beitrag sofort erkennbar.
Eine Freischaltung braucht es nicht: Externe Beiträge sind für andere externe Personen ohnehin unsichtbar. Die Administration kann jeden Kommentar löschen.
Wo Kommentare nicht auftauchen¶
- In keinem Export — nicht in EAD, EAD3, TEI, Dublin Core, RDF oder DIP. Einzige Ausnahme ist der SQL-Dump, der definitionsgemäss ein vollständiges Backup der Datenbank ist. Siehe Export-Matrix.
- In keiner öffentlichen Ansicht.
- Nicht im Volltext des Datensatzes. Kommentare finden Sie über die Arbeitsliste, nicht über die normale Suche — sonst mischten sich Arbeitsnotizen unter die Treffer Ihrer Recherchen.
Was Kommentare nicht können¶
Keine Antworten auf Kommentare, keine Zuweisung an bestimmte Personen, keine Benachrichtigungen. Es gibt offen und erledigt, mehr nicht — das deckt das Abarbeiten ab, ohne einen Arbeitsablauf zu erzwingen.